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Fotos von Dietmar Albrecht

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Unsere Erste schlägt im Spitzenspiel den Tabellenzweiten BFC Preussen mit 27:26

 

Damit verkürzen sie den Abstand auf Platz 2 in der Liga weiter und behalten sensationell die weiße Weste, das heißt, alle Heimspiele wurden gewonnen – eine tolle Leistung.
Die letzte Partie gegen starke Berlinerinnen hätte allerdings ebenso gut Unentschieden ausgehen können oder sogar mit einer Niederlage enden können. Zu gering waren die Unterschiede zwischen den beiden Teams, am Ende siegte die etwas glücklichere Mannschaft. Die Schwerinerinnen waren in der zweiten Halbzeit einfach effektiver, aber der Reihe nach.
Die Berlinerinnen wollten Punkte mitnehmen, wollten im letzten Spiel die Meisterschaft in der Ostsee Spree Oberliga gegen den Spitzenreiter Füchse Berlin II noch drehen. Entsprechend hochmotiviert und mit zahlreichen lautstarken Fans im „Gepäck“ kamen sie in die „Hölle“ an der Reiferbahn. Für gute Stimmung war quasi gesorgt. Die ersten 20 Minuten der Partie gehörten dann auch den Preussen. Vor allem Michaela Hofmann (Nr.10) bekam Schwerin zunächst nicht in den Griff, sie machte am Anfang den Unterschied und erzielte in dieser Phase allein acht Tore. Erst als Trainer Sarakewitz nach 20 Minuten beim Stand von 8:10 aus Schweriner Sicht eine Auszeit nahm und Aileen Lück offensiv gegen die „10“ stellte, kamen die Hausherrinnen besser ins Spiel und erzielten mit dem 12:12 zunächst den umjubelten Ausgleichstreffer, später sogar die 13:12 Führung. Bis zum Halbzeitpause hielt diese Führung jedoch nicht, mit dem Pfiff warf der BFC Preussen das 13:14 und so ging es in die Kabine. Bis dahin war es vor allem Aileen Lück, die mit blitzsauberen Kontern viermal erfolgreich war und Steffi Laas, die am Kreis immer für Verwirrung bei den Gästen sorgte.
Nach der Pause kam Schwerin zusehends besser in Tritt, nach einem Zwischenspurt stand es sogar 20:17 und jetzt war es Sven Plötz von den „Preussen“, der eine Auszeit nahm. Die brachte nicht viel, denn Schwerin konnte diesen Vorsprung sogar ausbauen. Beim 26:22 (54.) waren es bereits vier Tore Vorsprung. Garant für die Leistungssteigerung war eine auch diesmal wieder klasse spielende Tini Wolter, die nicht nur Regie führte, sondern auch selbst gefährlich war. Sie und Steffi Laas verstanden sich fast blind. Dazu eine immer besser werdende Evangelidou (2 Tore) und Sina Güdokeit im Tor, die hinten vielfach richtig stand, wenn es brannte. In der Defensive arbeiteten die Grün Weißen immer besser, stibitzten den Gästen immer wieder die Bälle und Aileen Lück brauchte „nur“ noch einnetzen. Das Publikum war begeistert, allerdings gaben die Spielerinnen aus der Hauptstadt sich noch nicht geschlagen. Selbst als die Gastgeberinnen drei Minuten vor dem Ende bereits mit 27:24 führten, gaben sie noch einmal alles. Dazu kam jetzt noch eine Zeitstrafe gegen unsere Sophie Powierski (58.), die die Gäste noch zu zwei Toren nutzen konnten. Zum Ausgleichstreffer reichte es nicht mehr, weil Schwerins Spielerinnen die letzten Sekunden dann clever runter spielten. Danach war kollektives Feiern angesagt und das hatten sich die Damen auch mehr als verdient.
Trainer Andreas Sarakewitz, der von Mannschaft und Verein nach dem Spiel feierlich verabschiedet wurde, war begeistert vom Teamgeist, der seinen Damen derzeit innewohnt. „Wir spielen momentan auf einem tollen Niveau, es macht Spaß, zu sehen, wie die Mannschaft das umsetzt, was besprochen wurde. Die Abstimmung vor allem in der Deckung wird immer besser!“
Es spielten: Klasen, Güdokeit; Laas 7, Wichmann, Nawrot, Lück 6, Evangelidou 2, Wolter 7/1, Panzer, Wieck 1, Powierski 4/1

Text: Ralf Grünwald   /    Bild: SV Grün Weiß Schwerin