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Fotos von Dietmar Albrecht

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Handballkrimi in Teterow… B II holt einen Punkt in Teterow (26:26)

Am Samstagvormittag machten sich die Mädchen der B II auf den beschwerlichen Weg nach Teterow. Dort erwartete uns in der von Zuschauern gut gefüllten Gymnasiumsporthalle der direkte Verfolger um den Platz 3 der Tabelle, die Spielerinnen des SSV Einheit. Stark dezimiert durch fehlende vier Stammspielerinnen aus dem Rückraum und vom Kreis musste heute eine Lösung gefunden werden, um den in der Saison sehr gut aufspielenden Teterower Mädchen Paroli zu bieten. So fanden sich in der Aufstellung des Trainers heute Spielerinnen auf Positionen wieder, die sie so in Punktspielen noch nie besetzt und gespielt hatten. Das gute und konzentrierte Training der letzten Wochen und die Motivation der Mannschaft machte sich bezahlt und es gelang den Mädchen in Kürze, sich an die Umstellungen zu gewöhnen und das Fehlen der vier Leistungsträgerinnen weitgehend auszublenden. Von Beginn der Partie an war klar, dass es hier und heute nicht nur um ein gutes Spiel, sondern um eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel um Bronze in zwei Wochen in Schwerin ging. Ohne viel Abtasten begann das Match sofort schnell und spektakulär über Spielstände von 1:0, über 3:4 und 7:6. Beide Teams schenkten sich nichts Sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff und bis auf einen zwischenzeitlichen 3 Tore Vorsprung auf 10:7 konnten sich die Gastgeberinnen nicht weiter absetzen. Immer und immer wieder gelang der Anschluss, was die Gegnerinnen augenscheinlich sehr störte in ihrem Spielfluss. Mit einem zu verschmerzendem 15:13 Rückstand ging es dann in die Kabine, wo der Trainer wenig Worte brauchte, um die Mädels bei Spiellaune zu halten. Appelliert wurde wie schon vor Beginn des Spieles an die unbedingte Vermeidung von Ballverlusten, sofortige Unterbindung von Kontergegenstößen und die Suche des erfolgreichen Torabschlusses durch Eindringen der Aufbauspielerinnen in die gegnerische Abwehr. Die Komplexität der bestehenden Abwehrformationen wurde gelobt und auch Teamgeist und Einstellung wurden hervorgehoben. Mit Beginn der zweiten Hälfte musste es aber auch unbedingt so weitergehen und die Mannschaft wurde nochmal motiviert und entsprechend eingestellt. In vorbildlicher Art und Weise setzten alle Spielerinnen die Anweisungen um. D er Handballkrimi ging in die nächste Runde. Folgerichtig kam es nun zu leichten Ermüdungserscheinungen der ständig auf und abgehenden Mädchen, woraufhin durch diverse Einwechslungen reagiert werden musste. Mitte der zweiten Halbzeit fanden sich die Gastgeberinnen nochmal und gaben über Spielstände von 19:15, über 22:18 bis zu einem 24:19 richtig Gas. Um diesen plötzlichen Ansturm zu bremsen blieb eine Auszeitnahme nicht aus. Ein Blick in die Gesichter der Spielerinnen verriet, dass das noch nicht alles war, ihnen schien die kurze Verschnaufpause gut getan zu haben und daher wurde wieder auf die „eingespielte“ Anfangsformation umgestellt. Mehr als motivieren ging nun nicht mehr, die allerletzten Reserven der Mädchen wurden abgefordert und es kam zum geplanten Endspurt der Mannschaft. Was diese grandiosen Mädchen nun in den letzten 5 Minuten des Matches ablieferten, kann man kaum beschreiben. Ab dem 24:19 folgende Torfolge: 24:20, 24:21, 24:22, 24:23,24:24, 25:24,26:24,26:25 und eine halbe Minute vor Schluss der Partie das so erlösende 26:26 Ausgleichstor. Es folgte noch ein Angriff der Gastgeberinnen und es sollte noch nicht zu Ende sein. Unter den Trommeln unserer Eltern und Fans musste nochmal lauthals die Abwehr gerichtet und wachgerüttelt werden, dann ein Rückraumwurf von halb rechts in die hohen Arme unserer Abwehr. Abpfiff! Völlig kaputt, aber überglücklich fielen sich alle Spielerinnen und Trainer in die Arme, auch von Trainer zu Trainer kam es zu einem dicken und festen Händedruck mit der Feststellung, dass dies heute ein Handballleckerbissen vom Feinsten war, natürlich mit der nun tatsächlich besseren Ausgangsposition um den Kampf um Platz 3 im Rückspiel. Zuvor haben wir aber am kommenden Samstag im vorletzten Spiel der Saison die Mädchen aus Malchow zu Gast, die wahrscheinlich auch noch einmal ein bisschen ärgern wollen.
Heute spielten und kämpften:
Vannessa Uhl (13 Tore), Vivian Kohlhaus (13 Tore), Chiara Petasch (3), Vera Ludmann (6), Melissa Kopelke (5), Eyleen Kluth (2), Nathalie Poscher, Neele Laudan (1), Lisa Eichenbrot (4), Melanie Keßler, Maja Tiedemann (3), Alica Stüve (2)
Laura Frank (Führung Spielstatistik), Laura Schünemann (Edelfan), Melanie Kopelke (gute Seele der Mannschaft)

T. Böhm